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Historische Informationen
"Scotch" ist eine Schutzmarke der Firma 3M. Deshalb wird "Scotch" von vielen Firmen und auch von uns als Synonym für "Klebeband" benutzt. "Scotch" selbst wurde 1930 vom jungen Ingenieur Richard Drew (Firma 3M) erfunden. Als erstes nutzten es Bäcker und Lebensmittelhändler zum Verschließen von Zellophanpaketen. Nachdem das Thermoband erfunden wurde und für gleiche Zwecke benutzt wurde, fanden die Amerikaner immer mehr Einsatzmöglichkeiten für "Scotch"-Bänder. So wurde die Nutzung von Klebeband weitestgehend adoptiert und nach kürzester Zeit weltweit bekannt. Die genaue Übersetzung von "Scotch" bedeutet soviel wie "von schottischer Herkunft". Dieser Name für dieses Verpackungsband ist geblieben, da die Amerikaner, die es erfunden haben (3M), von schottischer Nationalität waren.
Materialien und technische Bezeichnungen
Das Verpackungsband ist auf einen Pappkern gewickelt und besteht aus folgenden Komponenten:
- der Klebeschicht und der Grundfarbe
- dem Flex printing logo, dieses fehlt im einfachen Packbändern
- einer biaxial (längs und quer) gereckte Polypropylen-Folie (BOPP)
Die Besonderheiten des Verpackungsbandes basieren auf dem physikalischen Effekt Adhäsion (lat. adhesio - verdichten, verkleben). Er beschreibt den Verbindungsprozess von flüssigen und festen Materialien bei deren oberflächlichen Kontakten. Diese Theorie erklärt dieses Phänomen der Adhäsion durch die intermolekulare Anziehung, welche ein Auseinanderfallen verhindert. Adhäsionen zweier Oberflächen können chemisch, elektrisch oder magnetisch hervorgerufen werden und von der mechanischen Interaktion der Oberflächen oder der genannten Ursachen bestimmt werden. Bei der "Scotch"-Produktion wird das chemische Verfahren angewandt. Es entsteht durch die Acryladhäsionsemulsion, welche als verdichtende Grundschicht dient, die die Klebeschicht darstellt. Adhäsion ist die wichtigste spezifische Eigenschaft von "Scotch", dem Verpackungsband.
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